An der Eckfahne

Schmunzeln oder nachdenken ? - glossiert oder kommentiert - entscheiden Sie selbst!

Der Pfiff

 

So ein kleiner Hund ist schon ein süßes Wesen. Sie können dem Menschen richtig ans Herz wachsen. Aber sie müssen auch gehorchen! Wenn der kleine Vierbeiner mal ausbüchst, dann kommt meist ein lauter "Pfiff" vom Chef und der "Wau-Wau" kommt wieder angeflitzt. Natürlich gibt es anschließend eine kleine Belohnung und alle sind zufrieden. Diese Praxis ist auch beim Menschen zu beobachten - zumindest gab es eine solche Situation beim Osterfeuer "Am Bärenbruch". Die Chefin stand auf dem Bierwagen und gab ihr Bestes beim Verteilen der Kaltgetränke. Hier ein Ruf dort ein Schrei - die Musik dröhnte im Hintergrund. Logisch, dass bei der ganzen Maloche auch mal der Magen knurrt. Jedenfalls gab sie ein klares Zeichen an den "Meister" der Villa Kunterbunt. Der trollte sofort los und besorgte ein paar Pommes mit Currywurst. Die Chefin war hier am labern und eine Sekunde später klopfte sie mit einer Horde Menschen kleine Fläschchen auf die Theke. Den elegant anstürmenden Ehemann hatte sie wohl in ihrer Arbeitswut weder gesehen noch gerochen. Jedenfalls stand der mit dem Teller eine ganze Weile am Bierstand, aber die Empfängerin ignorierte das Geschehen komplett. Wütend ertönte plötzlich ein schriller Pfiff -  den auch die Bierwagen-Cefin hörte. Der Kopf ging hoch und brav dackelte sie zu ihrem Herrchen - als sie dort ankam gab es sogar ein Leckerchen. Schon komisch, oder? (JOB 12.04.2012)

Unsere Oldies Unsere Oldies

"Glosse an der Eckfahne"

 

Der Alte

 

Ab wann ist "man(n)" eigentlich ein Oldie? Sicher eine schwierige Frage, die nur schwer zu beantworten ist. Fußballerisch kann man(n) wohl schon ab 32 in der Ehrenliga auflaufen. Privat? Naja, bei vielen kleinen Hilfsarbeiten im Haushalt, wird das Thema "Ich bin zu alt" schnell mal davor geschoben. Erst recht nach einem Spiel bei den "Alten Herren" - da hat der Oldie dann doch seine Pause verdient. Da sollte jedes Familienmitglied dem Kicker den nötigen Respekt entgegen bringen. Erst auf dem Platz alles geben, dann in der "dritten" Halbzeit an der Theke eine Sonderschicht abstrampeln und anschließend den Sauger schwingen oder den Garten umgraben ? - Ne, also was zu viel ist, ist zu viel. Nach dem anstregenden Tag auf dem Platz ist Ruhe angesagt. Ein kleines "Dämmerschläfchen" auf dem Sofa hat "der Alte " sich einfach verdient- schließlich flimmern ja bald die Bundeligaspiele über die Leinwand und da muss der "Herr des Hauses" ja fit sein - oder gibt es andere Meinungen? (JOB, 27.03.2012)